Die besten Vitamine und Nährstoffe in der Perimenopause

Die besten Vitamine und Nährstoffe in der Perimenopause

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Claudia Gessler-Zwickl ist Gründerin von FERTILABS. Als ehemalige Kinderwunschpatientin setzt sie sich für Mikronährstofftherapie zur Verbesserung der Fruchtbarkeit anderer Betroffener ein. Als Frau liegt ihr aber auch das weibliche Wohlbefinden nach der fruchtbaren Phase am Herzen. In enger Zusammenarbeit mit führenden Gynäkologen:innen entwickelte sie daher VILAVIT Perimenopause um Frauen in der Zeit der hormonellen Veränderungen optimal zu unterstützen. 

Veränderungen in der Perimenopause

Vitamin D für Knochen und Muskeln

Calcium und Vitamin K für das Skelett

B Vitamine für Energie, Nerven und hormonelle Balance

Ausgewählte Pflanzenextrakte für die Perimenopause

Protein für Muskelmasse

Brauche ich Eisen?

So findest du eine sinnvolle Ergänzung

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Perimenopause verändern sich Hormonhaushalt, Energiebedarf, Schlaf, Knochenstoffwechsel und psychisches Wohlbefinden. Eine gute Nährstoffversorgung wird dadurch besonders wichtig.
  • Vitamin D, Calcium, B Vitamine und Protein sind besonders relevant für Knochen, Muskeln, Energiestoffwechsel und psychische Funktion.
  • Eine gezielte Nahrungsergänzung kann in dieser Phase ein wichtiger täglicher Baustein sein, um relevante Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenextrakte verlässlich und sinnvoll dosiert aufzunehmen.
  • Synergetisch wirkende Nahrungsergänzungsmittel können den Körper während hormoneller Veränderungen unterstützen und typische Themen der Perimenopause wie Müdigkeit und Ermüdung, Brain Fog, Hitzewallungen, Schlafprobleme, Stress und Stimmungsschwankungen positiv begleiten.

Veränderungen in der Perimenopause

Wenn sich der Hormonhaushalt in der Perimenopause schrittweise verändert, kann sich das auf viele Bereiche des Körpers auswirken. Viele Frauen bemerken in dieser Zeit Veränderungen wie Müdigkeit, Schlafprobleme, Brain Fog oder Wortfindungsstörungen, Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen oder Themen rund um Knochen, Muskeln und Stoffwechsel.

Eine gezielte Versorgung mit ausgewählten Vitaminen, Mineralstoffen und Pflanzenextrakten kann in dieser Lebensphase ein wertvoller täglicher Baustein sein. Sie unterstützt den Körper während hormoneller Veränderungen und ergänzt eine ausgewogene Ernährung auf sinnvolle Weise. Wissenschaftliche Studien betonen dabei besonders die Bedeutung von Vitamin D, Calcium, Vitaminen der B Gruppe, Protein sowie gezielter Pflanzenstoffe zusätzlich zu einer gesunden Ernährung (Erdélyi et al., 2023; Wylenzek et al., 2024).

Vitamin D für Knochen und Muskeln

Mit zunehmendem Alter und dem Rückgang von Östrogen gewinnt die Knochengesundheit an Bedeutung. Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen und einer normalen Muskelfunktion bei. Es unterstützt außerdem die Aufnahme und Verwertung von Calcium. In einer Untersuchung mit peri und postmenopausalen Frauen erreichte nur ein kleiner Teil optimale Vitamin D Werte. Das zeigt, dass eine unzureichende Versorgung in dieser Altersgruppe häufig vorkommen kann (Wylenzek et al., 2024).

Calcium und Vitamin K für das Skelett

Calcium ist ein zentraler Baustoff der Knochen. Gute Quellen sind Milchprodukte, calciumreiches Mineralwasser, grünes Gemüse, Hülsenfrüchte und angereicherte Lebensmittel. Vitamin K trägt ebenfalls zur Erhaltung normaler Knochen bei. Die Kombination aus ausreichender Nährstoffzufuhr, Krafttraining und regelmäßiger Bewegung ist für das Skelett wichtiger als ein einzelner Stoff.

Aktuelle Reviews weisen darauf hin, dass Vitamin D und Vitamin K an mehreren Prozessen der Knochen und Gefäßgesundheit beteiligt sind (Rusu et al., 2024). Eine gezielte Versorgung mit diesen Nährstoffen kann deshalb besonders relevant sein, wenn Ernährung, Sonnenexposition oder Lebensstil den Bedarf nicht ausreichend abdecken.

Vitamine der B Gruppe für Energie, Nerven und hormonelle Balance

In der Perimenopause berichten viele Frauen von Müdigkeit, weniger Belastbarkeit, Brain Fog, innerer Unruhe oder Stimmungsschwankungen. Genau hier spielen Vitamine der B Gruppe eine wichtige Rolle, da sie zentrale Körperfunktionen wie Energiehaushalt, Nervensystem und psychisches Wohlbefinden unterstützen.

Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B12 und Folat tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und helfen, Müdigkeit und Ermüdung zu verringern. Vitamin B6, Vitamin B12 und Folat unterstützen zusätzlich die normale psychische Funktion. Besonders relevant für die Perimenopause ist Vitamin B6, da es zur Regulierung der Hormontätigkeit beiträgt (Europäische Kommission, 2012).

Eine gezielte Versorgung mit B Vitaminen kann daher ein sinnvoller Bestandteil der täglichen Unterstützung während hormoneller Veränderungen sein. Entscheidend sind dabei hochwertige Nährstoffformen, eine durchdachte Kombination und eine Dosierung, die zum Bedarf dieser Lebensphase passt.

Ausgewählte Pflanzenextrakte für die Perimenopause

Neben Vitaminen und Mikronährstoffen spielen auch ausgewählte Pflanzenextrakte eine wichtige Rolle in der Unterstützung der Perimenopause. Sie können Frauen in dieser Lebensphase bei Aspekten wie innerer Balance, Stressresilienz, Schlafqualität, Hitzewallungen, Zyklusveränderungen, Energie und allgemeinem Wohlbefinden unterstützen.

Zu den wichtigsten Pflanzenstoffen zählen:

Ashwagandha: Ashwagandha wird häufig im Zusammenhang mit Stressresilienz, innerer Ruhe und emotionaler Balance eingesetzt. In einer klinischen Untersuchung mit Frauen in der Perimenopause wurde Ashwagandha unter anderem mit Verbesserungen bei klimakterischen Beschwerden, Lebensqualität und hormonellen Parametern in Verbindung gebracht (Gopal et al., 2021).

Mönchspfeffer: Mönchspfeffer ist eine bekannte Pflanze im Bereich der Frauengesundheit. Er wird vor allem mit dem weiblichen Zyklus und hormonellen Schwankungen in Verbindung gebracht. In einer randomisierten, doppelblinden Studie wurde Vitex agnus castus im Zusammenhang mit menopausalen Beschwerden untersucht (Naseri et al., 2019).

Hopfen: Hopfen wird häufig mit Entspannung, innerer Ruhe und Schlafqualität assoziiert. Zudem enthält Hopfen sekundäre Pflanzenstoffe wie 8 Prenylnaringenin, die im Zusammenhang mit menopausalen Beschwerden und Hitzewallungen untersucht wurden (Heyerick et al., 2006; Abdi et al., 2016).

Salbei: Salbei ist eine klassische Pflanze im Zusammenhang mit Schwitzen und Wärmeempfinden. Er wird daher häufig bei Themen wie Hitzewallungen und Nachtschweiß eingesetzt. Eine Übersichtsarbeit zu Salvia officinalis beschreibt eine Verringerung von Häufigkeit und Intensität menopausaler Hitzewallungen in den ausgewerteten Studien (Moradi et al., 2023).

Shatavari: Shatavari gilt als wichtige Pflanze im Bereich der weiblichen Gesundheit. In der Perimenopause steht sie vor allem für Vitalität, Wohlbefinden und die Begleitung hormoneller Veränderungen. Eine klinische Untersuchung brachte Shatavari mit Verbesserungen bei perimenopausalen Beschwerden wie Hitzewallungen, Müdigkeit, Stress und Vitalität in Verbindung (Mahajan et al., 2025).

Mariendistel: Mariendistel ist vor allem für ihren Bezug zu Leber und Stoffwechsel bekannt. Da sich in der Perimenopause auch Stoffwechselprozesse verändern können, ergänzt sie die Rezeptur sinnvoll. In einer randomisierten, doppelblinden Studie wurde Silybum marianum mit einer Reduktion von Häufigkeit und Intensität von Hitzewallungen in Verbindung gebracht (Saberi et al., 2020).

Protein für Muskelmasse 

Während der Perimenopause kann Muskelmasse Leichter schwinden, während Fettmasse zunehmen kann. Ausreichend Protein unterstützt den Erhalt von Muskelmasse, vor allem in Verbindung mit regelmäßigem Krafttraining. Geeignete Proteinquellen sind Fisch, Eier, Milchprodukte, Tofu, Hülsenfrüchte, Nüsse und mageres Fleisch.

Praktisch ist es, Protein über den Tag zu verteilen. Jede Hauptmahlzeit kann eine gut erkennbare Proteinquelle enthalten. Das unterstützt Sättigung und erleichtert es, die Muskulatur regelmäßig mit Aminosäuren zu versorgen. Eine individuelle Empfehlung ist besonders bei Nierenerkrankungen mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt abzustimmen.

Brauche ich Eisen?

Eisen verdient in der Perimenopause besondere Aufmerksamkeit, weil starke oder häufige Blutungen die Eisenspeicher leeren können. Hinweise können ungewöhnliche Müdigkeit, Kurzatmigkeit bei Belastung, Blässe oder verminderte Leistungsfähigkeit sein.

Wer sich überwiegend pflanzlich ernährt, kann eisenreiche Lebensmittel mit Vitamin C kombinieren. Das verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen. Kaffee und Tee direkt zur Mahlzeit können die Aufnahme dagegen verringern.

So findest du eine sinnvolle Ergänzung

Entscheidend für ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel sind eine durchdachte Kombination, sinnvolle Dosierungen, hochwertige Rohstoffe und unabhängige Laborprüfungen. Gerade bei Pflanzenextrakten spielen Qualität, Standardisierung und Auswahl der Extrakte eine wichtige Rolle.

VILAVIT Perimenopause kombiniert ausgewählte Vitamine und Mineralstoffe mit Ashwagandha, Mönchspfeffer, Hopfen, Salbei, Shatavari und Mariendistel als tägliche Ergänzung zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine abwechslungsreiche Ernährung. Bei Erkrankungen, regelmäßiger Medikamenteneinnahme, oder auffälligen Blutungen ist eine ärztliche Rücksprache sinnvoll.

Fazit

Die wichtigsten Nährstoffe in der Perimenopause sind keine ausgewählte Vitamine und Pflanzenextrakte. Im Mittelpunkt stehen Vitamin D, Calcium, Vitamin K, Vitamine der B Gruppe, Protein und eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und hochwertigen Fetten.

Eine gezielte Nahrungsergänzung kann ein wichtiger Bestandteil zur Linderung von Menopause Beschwerden sein. Besonders zielführend ist sie, wenn sie mit einem gesundheitsbewussten Lebensstil, Bewegung, Schlaf, und ausgewogener Ernährung kombiniert wird.

FAQ: Häufige Fragen

Welche Vitamine sind in der Perimenopause besonders wichtig?

Besondere Aufmerksamkeit verdienen Vitamin D, ausgewählte B Vitamine und eine ausreichende Calciumversorgung. Auch Protein ist wichtig, da es zum Erhalt der Muskelmasse beiträgt. Der konkrete Bedarf ist jedoch individuell.

Kann ein Nahrungsergänzungsmittel eine ausgewogene Ernährung ersetzen?

Nein. Nahrungsergänzungsmittel sind als gezielte Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung gedacht. Sie können aber ein wichtiger täglicher Baustein sein, um relevante Nährstoffe und ausgewählte Pflanzenextrakte in sinnvoller Dosierung aufzunehmen.

Sollte ich vor der Einnahme meine Blutwerte kontrollieren lassen?

Das kann sinnvoll sein, besonders bei Müdigkeit, einer eingeschränkten Ernährungsweise, wenig Sonnenlicht oder bestehenden Erkrankungen. Welche Werte untersucht werden sollten, lässt sich am besten ärztlich klären.

Ist eine höhere Dosierung automatisch besser?

Nein. Entscheidend ist nicht die höchstmögliche Dosierung, sondern eine sinnvolle und hochwertige Zusammensetzung. Die Dosierung sollte den Bedarf decken und mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten berücksichtigen.

Wie lange können Vitamine in der Perimenopause eingenommen werden?

Die Einnahmedauer hängt vom Produkt, der Dosierung und dem persönlichen Bedarf ab. VILAVIT Perimenopause ist so dosiert, dass es über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden kann.

Welche Pflanzenextrakte enthält VILAVIT Perimenopause?

Die Rezeptur enthält Ashwagandha, Mönchspfeffer, Hopfen, Salbei, Shatavari und Mariendistel. Diese Pflanzenextrakte wurden ausgewählt, weil sie zentrale Themen der Perimenopause adressieren: Hitzewallungen, Stress, Schlaf, Müdigkeit, Vitalität, Stimmung und allgemeines Wohlbefinden.

Ist VILAVIT Perimenopause hormonfrei?

Ja. VILAVIT Perimenopause ist hormonfrei und enthält keine zugesetzten Hormone wie Östrogen, Progesteron oder synthetische Hormone.

Die enthaltenen Pflanzenextrakte führen dem Körper keine Hormone zu. Sie liefern natürliche Pflanzenstoffe, zum Beispiel Flavonoide, Polyphenole oder Saponine. Diese können den Körper während hormoneller Veränderungen auf pflanzlicher Basis begleiten, etwa in Bezug auf innere Balance, Schlafqualität, Wärmeempfinden, Stoffwechsel, Zyklus und allgemeines Wohlbefinden.

Einige Pflanzenstoffe können mit hormonellen Signalwegen im Körper in Verbindung stehen. Sie sind jedoch selbst keine Hormone. VILAVIT Perimenopause eignet sich daher für Frauen, die ihren Körper in der Perimenopause hormonfrei und pflanzlich unterstützen möchten.

 

Wissenschaftliche Quellen und direkte Links

Erdélyi et al. (2023). The Importance of Nutrition in Menopause and Perimenopause. Nutrients. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10780928/

Wylenzek et al. (2024). A systematic review on the impact of nutrition and possible supplementation on menopause. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11393286/

Rusu et al. (2024). Investigating the Effects and Mechanisms of Combined Vitamin D and K Supplementation in Postmenopausal Women. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11279569/

Iqbal et al. (2023). Effects of Omega 3 Polyunsaturated Fatty Acids Intake on Menopausal Symptoms. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10574492/

Europäische Kommission (2012, konsolidierte Fassung 2025). Verordnung (EU) Nr. 432/2012 mit der Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben. https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/HTML/?uri=CELEX%3A02012R0432-20250820

Gopal et al. (2021). Effect of an ashwagandha root extract on climacteric symptoms in women during perimenopause: a randomized, double-blind, placebo-controlled study. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34553463/

Naseri et al. (2019). Comparison of Vitex agnus-castus Extracts with Placebo in Reducing Menopausal Symptoms: A Randomized Double-Blind Study. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6887765/

Aghamiri et al. (2016). The effect of Hop on early menopausal symptoms and hot flashes: a randomized placebo-controlled trial. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25982391/

Dimpfel et al. (2021). Effectiveness of Salvia officinalis in the treatment of a wide spectrum of menopausal complaints: a double-blind, randomized, placebo-controlled clinical trial. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2405844021000153

Mahajan et al. (2025). Efficacy and Safety of Shatavari Root Extract for Perimenopause: Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Study. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12593836/

Saberi et al. (2020). Evaluation of the effect of Silybum marianum extract on menopausal symptoms: a randomized, double-blind placebo-controlled trial. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32762030/

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Diagnose oder individuelle Beratung. Bei starken, neuen oder anhaltenden Beschwerden sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.