EMBRACE-Test und nicht-invasive-PID: Erhöhen sie die Schwangerschaftsraten?

EMBRACE-Test und nicht-invasive-PID: Erhöhen sie die Schwangerschaftsraten?

Author Image

Claudia Gessler-Zwickl ist Gründerin von FERTILABS. Als ehemalige Kinderwunschpatientin setzt sie sich mit viel Leidenschaft dafür ein, andere Betroffene auf ihrem Weg zum Wunschkind zu unterstützen und das Tabuthema "unerfüllter Kinderwunsch" zu entkräften. Gemeinsam mit einem Team führender Ärzte hat sie VILAVIT entwickelt – ein innovatives Kinderwunschpräparat, das sowohl die weibliche als auch die männliche Fruchtbarkeit fördert.

Was ist der EMBRACE-Test?

Erkennt der EMBRACE-Test Aneuploidien überhaupt?

Erhöht der EMBRACE-Test die Chance auf eine erfolgreiche Schwangerschaft?

EMBRACE-Test bei eingefrorenen Embryonen

Woher stammen die Unterschiede in den Testergebnissen?

Ist der EMBRACE-Test nun empfehlenswert?

  • Der EMBRACE-Test soll eine Alternative zur klassichen Präimplantationsdiagnostik mittels Biopsie bieten
  • Er gehört zur Kategorie der nicht-invasiven-Präimplantationsdiagnostik
  • Studien liefern sehr unterschiedliche Ergebnisse zu diesem Test
  • Eine unabhängige, allgemeine Empfehlung für den EMBRACE-Test gibt es aktuell nicht

Wenn Du gerade auf Deiner Kinderwunschreise bist und Dir nichts lieber wäre als ein einzelner erfolgreicher Befruchtungszyklus, bist Du möglicherweise schon auf den sogenannten EMBRACE-Test der Firma Igenomix© gestoßen. Der Test verspricht bahnbrechende neue Auswahl- und Untersuchungsmöglichkeiten der Embryonen, bevor diese eingesetzt werden. Doch was steckt wirklich hinter diesem vermeintlichen „Wundertest“ und lohnt er sich für Dich überhaupt? Wir betrachten hier kritische und aktuelle Studien, um Dir eine Entscheidung zu erleichtern.

Was ist der EMBRACE-Test?

 Beim EMBRACE-Test der Firma Igenomix© handelt es sich um einen Test, der die DNA also das Erbgut der Embryonen vor dem Embryonen-Transfer untersuchen soll. Anhand dessen sollen dann die gesündesten und am besten entwickelten Embryos ausgewählt und eingesetzt werden. Bis zu diesem Punkt ist das Konzept nicht neu und von der bekannteren Präimplantationsdiagnostik (PID) nicht zu unterscheiden. Die Besonderheit des EMBRACE-Tests ist also nicht seine grundsätzliche Aussagekraft, sondern seine grundlegende Funktionsweise: In der klassischen Präimplantationsdiagnostik werden den Embryonen kleine Biopsien also Zellproben entnommen. Diese Biopsien sind ein invasives Verfahren. Im Vergleich dazu ist der EMRBACE-Test nicht-invasiv. Um das Erbgut des Embryos trotzdem untersuchen zu können, wird extrazelluläre DNA genutzt, die der Embryo an sein Nährmedium über einige Tage hinweg abgibt. Die DNA, die der EMBRACE-Test beurteilt, wird also vom Embryo abgesondert und steht quasi frei zur Verfügung. Die Firma Igenomix© möchte also eine Alternative zur klassischen Präimplantationsdiagnostik bieten. Dieser Ansatz des EMBRACE-Tests gehört zur nicht-invasiven-Präimplantationsdiagnostik (EMBRACE Hub, 2026).

Sowohl die klassische Präimplantationsdiagnostik als auch der EMBRACE-Test sollen Chromosomenabweichungen (genauer gesagt Aneuploidien) also Fehler in der Chromosomenanzahl des Erbguts detektieren und so Embryonen mit gewissen Genfehlern bereits vor dem Einsetzen zu erkennen.

Wichtig an dieser Stelle ist jedoch, dass weder die Präimplantationsdiagnostik noch der EMBRACE-Test eine erfolgreiche Schwangerschaft oder ein gesundes Kind garantieren können. Sie können lediglich dabei helfen, Risiken und Chancen abzuwägen beziehungsweise zu vergleichen.

Erkennt der EMBRACE-Test Aneuploidien überhaupt?

Während der EMBRACE-Test einerseits wahnsinnig vielversprechend und spannend klingt, ist es natürlich essentiell zu wissen, ob der Test überhaupt in der Lage ist, Genvariationen zuverlässig zu erkennen. Manche Dinge sind ja schließlich zu schön um wahr zu sein.

Um diese Frage beantworten zu können, sind die Test-Ergebnisse der nicht-invasiven-Präimplantationsdiagnostik wie dem EMBRACE-Test mit jenen der klassischen invasiven Präimplantationsdiagnostik verglichen worden. Dabei zeigt sich leider ein stark gemischtes Ergebnis.

Im Jahr 2018 wurde eine Studie durchgeführt, die eben genau so einen Vergleich zog. Diese Studie ist von Igenomix© also der Herstellerfirma des EMBRACE-Tests unterstützt worden. Die Studienautorinnen und Studienautoren stellten dabei fest, dass sich rund 67% der Testergebnisse der nicht-invasiven Präimplantationsdiagnostik von denen der invasiven Präimplantationsdiagnostik unterschieden. Durch nachfolgende Untersuchungen wurde dann festgestellt, dass in drei von vier Fällen in denen sich die Testergebnisse unterscheiden die invasive, klassische Präimplantationsdiagnostik richtig lag. Die Ursache für den Misserfolg der Methoden wie der des EMBRACE-Tests sahen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Verunreinigung der extrazellulären DNA des Embryos durch mütterliche DNA (Vera-Rodriguez, M., et al., 2018).

Dieses Jahr sind wieder zwei ähnliche Studien zu diesem Thema durchgeführt worden. Eine der beiden Untersuchungen ist ebenso in Zusammenhang mit Igenomix© selbst entstanden. Im Rahmen genau dieser Studie wurde festgestellt, dass rund 79% der Testergebnisse der nicht-invasiven Präimplantationsdiagnostik mit denen der invasiven Präimplantationsdiagnostik übereinstimmen. Dies könnte an einer Weiterentwicklung der Methoden aus dem Jahr 2018 liegen (Navarro-Sánchez, L., et al., 2026).

Leider zeichnet jene aktuelle Studie, die in keinem Zusammenhang mit Igenomix© steht, ein ganz anderes Bild der Testergebnisse: Die Studienautorinnen und Studienautoren dieser von Igenomix©-unabhängigen Studie berichten nämlich davon, dass mithilfe der nicht-invasiven Präimplantationsdiagnostik nur rund 54% der Aneuploidien im Vergleich zur invasiven Präimplantationsdiagnostik festgestellt werden konnten (Satirapod, C., et al., 2026). An dieser Stelle ist jedoch darauf hinzuweisen, dass diese Studie mit eher ernüchternden Ergebnissen zu anderen Zeitpunkten der Embryo-Kultivierung als die anderen Studien durchgeführt worden ist. Die Embryonen hatten also nicht dieselbe Zeit im Nährmedium verbracht.

Erhöht der EMBRACE-Test die Chance auf eine erfolgreiche Schwangerschaft?

Neben der Frage, ob Testverfahren wie der EMBRACE-Test überhaupt in der Lage sind, Genvariationen zu erkennen ist die Chance auf ein gesundes Baby wohl die allerwichtigste für Dich und Deine Kinderwunschreise.

Erste Studie

Eine Untersuchung, die ebenso in Verbindung mit Igenomix© steht, verglich die Auswahl rein anhand der Morphologie und eben der nicht-invasiven-Präimplantationsdiagnostik wie dem EMBRACE-Test. Eine morphologische Beurteilung ist eine seit Jahrzehnten genutzte Methode, die unter anderem die Zellzahl und Form des Embryos beurteilt. Sie kann jedoch keinerlei Aussagen über die Genetik des Embryos treffen und unterscheidet sich damit deutlich von der invasiven Präimplantationsdiagnostik.

Im Rahmen eines einzelnen Zyklus der künstlichen Befruchtung lag die Wahrscheinlichkeit für eine klinische Schwangerschaft bei wiederholtem Implantationsversagen und rein morphologischer Beurteilung des Embryos bei knapp 29%. Wurde stattdessen die nicht-invasive-Präimplantationsdiagnostik zur Beurteilung der Embryonen genutzt, konnte eine klinische Schwangerschaftsrate von knapp 47% erzielt werden. Die weiterführende Schwangerschaftsrate bei Frauen mit wiederholten Fehlgeburten lag bei der rein morphologischen Beurteilung bei 25% und bei Anwendung der nicht-invasiven-Präimplantationsdiagnostik bei rund 41%. Das Fazit der Studienautorinnen und Studienautoren war also dementsprechend positiv (Bakalova, D. N., et al., 2025).

Zweite Studie

Eine andere Studie ging ebenso der Frage nach, ob nicht-invasive-Präimplantationsdiagnostik oder die klassische morphologische Beurteilung der Embryonen vorteilhafter ist. Diese Studie wurde 2026 unabhängig von Igenomix© oder anderen Pharmaunternehmen durchgeführt. Leider sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an dieser Untersuchung beteiligt waren, zu weniger positiven Ergebnissen gekommen: Sie konnten keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Methoden in Bezug auf die klinische Schwangerschaftsrate, Fehlgeburtenrate und Lebendgeburtenrate feststellen. Lediglich das Risiko für eine frühe Fehlgeburt konnte im Rahmen dieser Studie durch den Einsatz von nicht-invasiver-Präimplantationsdiagnostik gesenkt werden. Die Expertinnen und Experten, die diese Studie durchgeführt haben, empfehlen die nicht-invasive-Präimplantationsdiagnostik daher nicht allgemein. Sie weisen aber darauf hin, dass es in einigen Fällen möglicherweise sinnvoll sein kann, auf die nicht-invasive-Präimplantationsdiagnostik zurückzugreifen. Die Frauen, die an dieser Studie teilnahmen, waren alle zwischen 35 und 42 Jahren alt (Huang, J., et al., 2026).

EMBRACE-Test bei eingefrorenen Embryonen

Für manche Paare kann das Nutzen eingefrorener und aufgetauter Embryonen aus verschiedenen Gründen sinnvoller sein als die Nutzung „frischer“ Embryonen. Selbstverständlich können auch eingefrorene und aufgetaute Embryonen mittels Präimplantationsdiagnostik untersucht werden. Forscherinnen und Forscher konnten sogar feststellen, dass die nicht-invasive-Präimplantationsdiagnostik, wie der EMBRACE-Test, bessere Resultate bei eingefrorenen und aufgetauten Embryonen liefert als bei „frischen“ Embryonen. Konkret steigt besonders die Wahrscheinlichkeit, dass der Test Aneuploidien richtig erkennt und anzeigt. Dadurch kann die Auswahl der Embryonen, die eingesetzt werden, maßgeblich verändert und beeinflusst werden. Im Rahmen dieser Untersuchung konnten mit der nicht-invasiven-Präimplantationsdiagnostik generell sehr gute Erfolge erzielt werden. Diese Studie steht nicht in Zusammenhang mit Igenomix© (Wen, X., et al., 2026).

Woher stammen die Unterschiede in den Testergebnissen?

Im Zuge der Recherche ist uns langsam aufgefallen, dass die Testergebnisse von Studien, die in Zusammenhang mit Igenomix© stehen oftmals bessere Ergebnisse aufweisen als jene, die unabhängig von dem Unternehmen entstanden und durchgeführt worden sind. Möglicherweise ist auch Dir das bei Lesen dieses Artikels aufgefallen.

Hat Igenomix© also Studien verschönern lassen?

Nein, davon gehen wir keineswegs aus und das möchten wir auf gar keinen Fall so darstellen! Auch die Studien, die in direkten Zusammenhang mit den Herstellern des EMBRACE-Tests stehen sind sicherlich unter höchsten Qualitätsstandards und auf ehrliche Weise durchgeführt worden. Woher kommt der Unterschied aber dann? Jede Studie wird unter anderen Bedingungen durchgeführt, die die Ergebnisse massiv beeinflussen können. Nicht alle Messungen wurden zum selben Zeitpunkt der Embryonen-Reifung durchgeführt und ganz bestimmt unterscheidet sich auch die Qualität der Embryonen aus den verschiedenen Untersuchungen. Auch die Voraussetzungen und medizinischer Hintergrund der Frauen und Männer, von denen die Eizellen und Spermien der Embryonen stammen, waren mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht in allen Untersuchungen gleich. Möglicherweise sind auch die Laborbedingungen, das untersuchende Personal oder andere externe Faktoren ausschlaggebend für Diskrepanzen zwischen verschiedenen Untersuchungen.

Bewusst oder unbewusst können Studien so grundsätzlich beeinflusst werden wobei wir das auch hier nicht als Vorwurf oder Anschuldigung an konkrete Personen, Unternehmen oder Studien sehen, sondern einfach darüber informieren wollen.

Uns war es wichtig, nüchtern darauf hinzuweisen, welche Studien in Zusammenhang mit einer Firma stehen, die eigene Interessen zu diesem Thema verfolgt und welche nicht. Dabei geht es aus unserer Sicht um Transparenz und Offenheit, die Dir eine informierte Entscheidung zum Thema der nicht-invasiven-Präimplantationsdiagnostik erleichtern soll. Keinesfalls um Vorwürfe oder Anschuldigungen gegenüber Unternehmen oder Personen, die an irgendeiner der genannten Studien beteiligt waren.

Ist der EMBRACE-Test nun empfehlenswert?

Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss und mit dieser Frage triffst Du da ganz ins Schwarze. Leider ist es aus unserer Sicht nicht möglich, Dir diese Frage seriös zu beantworten. Letztlich lässt sich wohl sagen, dass der EMBRACE-Test in gewissen Fällen einen Vorteil bieten kann. Dies hängt von vielen Faktoren ab – nicht zuletzt auch davon, welche alternativen Testmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Bei allen Entscheidungen rund um künstliche Befruchtungen geht es selbstverständlich aber auch um Deine persönlichen Ansichten und Vorlieben, die immer eine große Rolle spielen bei einem solchen privaten und sensiblen Thema. Möglicherweise könnte auch eine Kombination aus invasiver und nicht-invasiver- Präimplantationsdiagnostik sinnvoll sein – vielleicht aber auch nicht. So unbefriedigend das nun klingt, so sehr müssen wir Dir fachärztlichen Rat ans Herz legen, um dieser Frage für Deine Kinderwunschreise auf den Grund zu gehen. Bei einem solchen Gespräch darfst und sollst Du aber natürlich auch vorbereitet sein und kritische Fragen stellen können. In diesem Sinne hoffen wir sehr, dass Dir dieser Artikel zumindest ein klein wenig helfen kann.

Häufig gestellte Fragen zum Thema

Was unterscheidet den EMBRACE-Test von der klassischen Präimplantationsdiagnostik (PID)?

Die klassische PID ist ein invasives Verfahren, bei dem dem Embryo Zellen per Biopsie entnommen werden. Der EMBRACE-Test ist eine nicht-invasive Methode (niPGT-A), die stattdessen zellfreie DNA untersucht, die der Embryo an das Nährmedium abgibt.

Kann der EMBRACE-Test eine Garantie für ein gesundes Baby geben?

Nein. Weder die klassische PID noch der EMBRACE-Test können eine erfolgreiche Schwangerschaft oder ein gesundes Kind garantieren. Sie dienen primär als Auswahlhilfe, um genetische Risiken vor dem Transfer besser einzuschätzen.

Warum unterscheiden sich die Ergebnisse des EMBRACE-Tests von der klassischen PID?

Ein Hauptgrund ist die mögliche Verunreinigung der zellfreien DNA im Nährmedium durch mütterliche Zellen. Zudem spielen der genaue Zeitpunkt der Probenentnahme und die Kultivierungsdauer im Labor eine entscheidende Rolle.

Erhöht der EMBRACE-Test die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung?

Einige Studien zeigen höhere klinische Schwangerschaftsraten bei der Embryonenauswahl mittels niPGT-A. Unabhängige Untersuchungen konnten jedoch oft keinen signifikanten Unterschied bei der Lebendgeburtenrate im Vergleich zur herkömmlichen morphologischen Beurteilung feststellen.

Kann der EMBRACE-Test bei eingefrorenen Embryonen angewendet werden?

Ja. Untersuchungen zeigen, dass die nicht-invasive Präimplantationsdiagnostik bei aufgetauten Embryonen teils verlässlichere Ergebnisse liefert als bei frischen Embryonen, da Aneuploidien im Medium präziser nachgewiesen werden können.

Warum fallen herstellerfinanzierte Studien oft positiver aus als unabhängige Studien?

Dies liegt meist an unterschiedlichen Studienrahmenbedingungen (z. B. Abnahmezeitpunkte im Labor, Qualitätsanforderungen an die Mikromanipulation oder Patientenselektion) und nicht zwangsläufig an einer Verfälschung der Daten.

Für wen ist der EMBRACE-Test letztlich empfehlenswert?

Der Test kann in individuellen Fällen – etwa bei wiederholtem Einnistungsversagen oder nach Fehlgeburten – als zusätzliche Entscheidungshilfe dienen. Ob die Methode sinnvoll ist, sollte immer in Rücksprache mit behandelnden Reproduktionsmedizinerinnen und Reproduktionsmedizinern entschieden werden.

Referenzen

  • Vitrolife, Igenomix©. EMBRACE Hub (o.D.). Abgerufen am 14. Oktober 2026, von   https://www.igenomix.eu/embrace_hub/
  • Vera-Rodriguez, M., Diez-Juan, A., Jimenez-Almazan, J., Martinez, S., Navarro, R., Peinado, V., Mercader, A., Meseguer, M., Blesa, D., Moreno, I., Valbuena, D., Rubio, C., & Simon, C. (2018). Origin and composition of cell-free DNA in spent medium from human embryo culture during preimplantation development. Human reproduction (Oxford, England), 33(4), 745–756. https://doi.org/10.1093/humrep/dey028
  • Navarro-Sánchez, L., Sakkas, D., Frantz, N., Lucena, E. F., Venier, W., Soscia, D. M., Barroso, G., Bisioli, C., DiMattina, M., Teke, B., Escudero, L. E., & Rubio, C. (2026). Can Cell-Free DNA in the Culture Medium Predict the Chromosomal Constitution of Preimplantation Embryos? Final Results from a Multicenter Study with 2539 Blastocysts. Genes, 17(4), 416. https://doi.org/10.3390/genes17040416
  • Satirapod, C., Niransuk, P., Tantanavipas, S., Sensorn, I., Chantratita, W., & Trachoo, O. (2026). Application of non-invasive preimplantation genetic screening for aneuploidy through spent embryo culture media analysis at 48 and 54 hours after embryo cleavage. British journal of biomedical science, 83, 15905. https://doi.org/10.3389/bjbs.2026.15905
  • Bakalova, D. N., Navarro-Sánchez, L., & Rubio, C. (2025). Non-Invasive Preimplantation Genetic Testing. Genes, 16(5), 552. https://doi.org/10.3390/genes16050552
  • Huang, J., Li, R., Zeng, L., Hu, L., Cai, L., Chen, L., Shi, J., Wang, Y., Guan, Y., Xu, Y., Qian, W., Wang, X., Xi, H., Zhao, Z., Yao, Y., Lu, S., Yao, Y., Wang, J., Liu, P., & Qiao, J. (2026). Embryo selection by non-invasive preimplantation genetic testing for aneuploidy in women of advanced maternal age: a randomized, clinical trial. Nature communications, 17(1), 10634. https://doi.org/10.1038/s41467-026-77628-4
  • Wen, X., Huo, J., Ou, Z., Lin, X., Ke, W., Lyu, Y., Li, Q., Zhang, X., & Li, Z. (2026). Comparative study of noninvasive chromosomal screening using blastocyst culture media: frozen-thawed embryos outperform fresh embryos. Frontiers in endocrinology, 17, 1851046. https://doi.org/10.3389/fendo.2026.1851046